Position: Santa Cruz de Tenerife

(28°28,07 N 016°14,56 W)

Als ich heute Morgen aufwachte, war das Erste, das ich sah, die liebe Lotte. Denn irgendwie sind wir gestern Abend zusammen in meinem Bett eingeschlafen. Kurz darauf kam auch schon der tolle Küchendienst Mika, um uns zu wecken, woraufhin Lotte meinte: „Lass mal das Frühstück verschlafen.“

Jedoch schaffte die liebe Merle es, uns aus dem Bett zu bekommen, unter der Bedingung, dass wir uns eine kurze Hose von ihr ausleihen dürfen, da wir unsere vergessen haben. Oben beim Frühstück zu sein, war dann doch ganz gut, da es frisches Baguette gab. Um 09:00 Uhr gab es dann schon die erste Ansprache von Johan. Er verkündete, dass wir heute Nachmittag zum Strand gehen. Vorher hatten alle Wachen aber noch Verpflichtungen. Ich hatte zwei Stunden Mikroplastik bei Rüdiger, in denen wir Videomaterial für die Deutsche Welle gesammelt haben. Danach konnten wir bis zum Mittagessen in die Stadt gehen, was ich dann auch mit Emma, Merle und Nora gemacht habe. Dort haben wir uns erstmal eine Pizza gegönnt!IMG_1061_preview

Gleich danach sind wir auch schon wieder ganz schnell zum Schiff gegangen, denn dort gab es ja noch das „offizielle“ Mittagessen. Nachdem Lennard den Schiffsfussball über die Kaimauer gefeuert hatte und dieser leider auch mit dem Dinghy nicht mehr gerettet werden konnte, nahmen wir den öffentlichen Bus und man merkte gleich am Fahrstil, dass wir nicht mehr in Deutschland sind.

Am Strand angekommen, rissen wir uns gleich die Kleider vom Leib und rannten ins Wasser. Es war nicht ganz so warm wie beim vorherigen Baden auf dem Schiff, aber trotzdem hat es Spaß gemacht und war sehr schön. Die anderen Mädels und ich sonnten uns dann noch, obwohl es nicht ganz so sonnig war, während die Jungs mit Johan energisch Fußball mit dem Volleyball spielten. Später bekamen wir alle noch ein leckeres Eis. An dieser Stelle nochmal danke dafür!

Leider wurde das genüssliche Verzehren vom Regen unterbrochen, so dass wir uns alle unterstellen mussten und den nächsten Bus nahmen, bzw. den übernächsten, da uns der erste Busfahrer nicht in seinem Bus mitnehmen wollte. Als wir dann endlich im Bus saßen, hörten wir zufällig ein Gespräch bei dem einer auf englisch zu seinem Freund sagte: „Ich glaube, hier ist gerade die DEUTSCHE MAFIA im Bus.“007_preview

Jetzt bin ich wieder auf dem Schiff in meiner Kajüte, warte auf das Abendessen und schreibe den Bericht fertig, den ich heute Morgen schon angefangen hatte. Beim Abendessen stellten dann alle schockiert fest, dass Johan seinen Bart abrasiert hat. Er sieht jetzt aus wie ein Bösewicht aus James Bond. Nach dem Abendessen machen wir, wie jeden Tag, noch Yoga mit der Sportgruppe „Mondschein“, die seit gestern auch Joggen in ihr Fitnessprogramm aufgenommen hat. Doch Kathrin teilte uns mit, dass wir nur alle zwei Tage joggen gehen können, weil die Muskeln sich ja erstmal regenerieren müssen, woraufhin Lotte sagte: „Gott sei Dank!“. Nachher ist noch Filmabend mit dem Segelfilm „Master and Commander-the far Side of the World“ und danach gehe ich auch gleich schlafen, da wir ja im Hafen sind und somit keine Wache haben!!!

Bevor ich den Bericht beende, möchte ich noch meine Eltern, meinen Bruder, meine Tante und Onkel, meine Großeltern und meine Freunde, von denen ich stark hoffen möchte, dass sie den Bericht lesen, grüßen. Außerdem danke ich Merle für die tatkräftige Unterstützung bei meinem Bericht.

Eure Paula, 9. Klasse

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