Verderben

Der letzte Blick an die Decke am späten Abend
Das ungelesene neue Buch
Enttäuschte Gesichter
Nicht vergehender Matsch und Regen, die Jahreszeiten stehen still
Die verlaufene Tinte der vergilbten Zeitung
Die abgemagerte Katze
Die nicht verstehenden Menschen
Nieseln, Tropfen
Triste Musik
Schmerzende Füße
Verständnislosigkeit
Konstante Musik
Schmieren, Zerstören
Feststecken
Stille
Verletzende Worte

Alte Zeiten, Neue Zeiten

Der erste Blick in die Vergangenheit
alte Häuser, alte Bücher
alte Gesichter
Der Wechsel der Zeit
Reise
neue Gesichter
neue Musik, neue Länder, neue Dinge
Veränderung.

 

Unvergnügen

Der letzte Blick aus dem Fenster am Morgen
Die noch nicht getilgte Rechnung
Traurige Gesichter
Matsch, der Wechsel der Jahreszeiten
Die Todesanzeige in der Zeitung
Die Spinne
Die Schweigsamkeit
Im Matsch liegen, im Regen laufen
Schlechte Musik
Unbequeme Schuhe
Nichts verstehen
Schlimme Musik
Schreibblockade, Pflanzen verwelken
Zuhause warten
Keinen Ton glauben
Unfreundlich sein

Die letzten Schritte

Der Morgen liegt in dunklen Schleiern.
Die Vergangenheit zieht vorbei.
Alte, verlassene Häuser,
Begeisterung und Freude wie ausgeloschen.
Der Himmel in grau,
prasselnder Regen.
Man sieht sich selbst am Boden liegen.
Keine Freude
an Tagen wie diesen.
Die Zeitung verblichen,
abgeschieden von der Öffentlichkeit.
Zur Kirche,
zurück zur Familie.
Das Leben endet in Blut, Schweiß und Tränen.

Neue Zeiten

Der erste Blick aus dem Fenster.
Das wiedergefundene alte Gedicht
begeistert uns alle.
Nun kommt der Wechsel der Jahreszeiten.
Die Zeitung,
der Fernseher,
die Bücher.
Duschen, Baden,
alte Zeiten,
bequeme Sachen.
Begreifen, es gibt
neue schöne Seiten.
Schreiben, Lesen.
Musik soll erklingen
und sich in meinem
Körper ausbreiten.
Ja, das sind schöne
neue Zeiten.

 

(Klasse 7.5)

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